Doch anstatt brav die Pillen zu schlucken und bei den Therapiesitzungen – deren Ansatz fragwürdig ist – brav das zu sagen, was von ihm verlangt wird, hat er seine Spielkarten, Zigaretten und eine Menge Flausen im Kopf dabei. Mit seinen chaotischen und anarchistischen Ideen bringt er zwar alles durcheinander, zaubert jedoch grinsende Patienten in den tristen Klinikalltag.
Die Kameraführung spielt in diesem Gesamtbild eine wichtige Rolle, denn sie zeigt mit wenigen Kamerabewegungen und vielen Nahaufnahmen die Art und Weise, wie die Klinik geführt wird; streng und altmodisch. Der hibbelige Neuzugang Randle, der noch nicht in weissen Patientenklamotten rumläuft, zeigt farblich wie auch spielerisch auf, wie die Anstalt die darin untergebrachten Menschen verändert und in einen psychisch wie auch physisch kontrollierten Käfig zwängt.
Mit Jack Nicholson als McMurphy und Louise Fletcher als Oberschwester Ratched hat Regisseur Miloš Forman ein Duo hervorgebracht, das in seiner Schauspielkunst unangefochten brilliert. Dabei besteht für die Zuschauenden bis zum Schluss die Frage, wer von beiden hier eigentlich verrückt ist oder ob sogar beide ein paar Schrauben locker haben. Herzlich willkommen in der Psychiatrie!
Aaron Jung schaut gerne Filme und isst dabei am liebsten Popcorn oder Paprikachips.
Dieser Film kann u. a. in der Stadtbibliothek unter der Signatur FILM EINER # BD_339 reserviert und ausgeliehen werden.
Einer flog über das Kuckucksnest (US 1975)
In den frühen 1960er-Jahren wird der unangepasste Kleinkriminelle Randle P. McMurphy zur Abklärung in eine Nervenheilanstalt eingeliefert.

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Wind tanzt in den Vorhängen, Seidengewänder schimmern in gelbem Licht und Körper bewegen sich mit grosser Anmut durch sorgfältig komponierte Tableaus.

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Was wäre wenn ... alles in dieser Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 ganz anders gekommen wäre?

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«Die Vögel», ein Film für … Ornithologiefans, Liebespaare, Ökoaktivist:innen? Ein bisschen für alle. Wenn man so will – ein Film für die ganze Familie!

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Die 70-jährige Witwe Mahin lebt seit der Emigration ihrer Tochter nach Europa allein in Teheran.

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«Das Schweigen der Lämmer» hat Sonderstatus. Ich erinnere mich noch gut daran, als meine ältere Cousine den Film von meinem Vater ausleihen wollte.